Wie ich einmal versuchte reich zu werden

Buchtipp: Wie ich einmal versuchte, reich zu werden

Heike Fallner führt in diesem Buch in amüsanter Art und Weise durch das Thema Finanzen. Sie hat sich das Ziel gesetzt in einem Jahr 10000€ zu verdoppeln, um dies zu erreichen jettet sie durch die Welt und trifft interessante Persönlichkeiten aus der Finanzwelt. In ihrer lockeren Art erklärt sie dabei ganz nebenbei die Zusammenhänge des Finanzmarktes, erklärt die Finanzkrise und wie man trotz fallender Kurse Geld verdienen kann. Da sie als Anfängerin an dieses Thema heranführt ist das Buch, trotz seiner, teils komplexen, Zusammenhänge, sehr verständlich geschrieben und flüssig zu lesen.  Das Buch wird nicht nur von der Presse gelobt sondern ist auch eines der besten und verständlichsten Bücher dass ich je über dieses Thema je gelesen habe. Wer sich etwas für den Finanzmarkt interessiert sollte sich dieses Buch mal genauer ansehen.

 

Was ist Forex?

Forex ist die Kurzform von Foreign Exchange was soviel heist wie Devisenhandel. Der Forexhandel ist einer der größten Handelsmärkte der Welt und erlaubt es, jedem der das Mindestalter von 18 Jahren erreicht hat, Devisen in Echtzeit zu handeln. Auf den Forexhandelsplätzen ist es möglich 5Tage die Woche 24 Stunden lang zu handeln (traden), wobei die besten Handelszeiten dann sind (mehr …)

VirtualBox von USB booten

Einen USB Stick zu erstellen von dem man booten kann ist oft eine sehr lästige Angelegenheit da öfters neu gebootet werden muss um zu testen ob es den nun funktioniert. Viel einfacher wäre es wenn man in einer Virtuellen Maschine von dem Stick booten könnte.

Erst muss man einen Verweis auf das USB Device herstellen.

sudo VBoxManage internalcommands createrawvmdk -filename {Name der Virtuellen Festplatte z.B: /home/ingo/usbboot.vmdk} -rawdisk /dev/sdx {Device des USB Sticks z.B /dev/sdb} -relative

sudo chmod 666 /dev/sdb*

sudo chown user {z.B ingo} File {z.B  /home/ingo/usbboot.vmdk}

Nun muss Virtualbox leider noch als root gestartet werden sudo virtualbox, anschliessend kann eine neue Virtuelle Maschine angelegt werden die die neu angelegte Festplatte verwendet. Beim Zugriff auf die Festplatte wird dann direkt auf den USB Stick zugegriffen.

Als VirtualBox verwende ich die gratis Version von Sun und nicht die OpenSource Edition da diese scheinbar noch kein SATA unterstützt und der Stick deshalb als IDE

 

Bootable Image auf USB Stick spielen

Der einfachste Weg ein ISO Image auf einen USB Stick zu bekommen ist sicherlich über dd.

dd bs=4096 if= of=

Wobei man sehr vorsicht sein muss was die Angabe des Ziellaufwerkes angeht da dd nicht prüft sondern stur schreibt, damit kann man sich sehr leicht sein ganzes System zerschiessen. Nachdem das Image heruntergeladen und der USB Stick angesteckt wurde sollte man über fdisk -l prüfen welches Gerät der USb Stick ist.

Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sda1               1         945     7587840   27  Unbekannt
Partition 1 endet nicht an einer Zylindergrenze.
/dev/sda2   *         945       16908   128221012    7  HPFS/NTFS
/dev/sda3           16909       18123     9759487+  83  Linux
/dev/sda4           18124       19457    10715355    5  Erweiterte
/dev/sda5           19336       19457      979965   82  Linux Swap / Solaris
/dev/sda6           18124       19334     9727294+  83  Linux

Partitionstabelleneinträge sind nicht in Platten-Reihenfolge

Platte /dev/sdb: 2048 MByte, 2048655360 Byte
64 Köpfe, 62 Sektoren/Spuren, 1008 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 3968 × 512 = 2031616 Bytes
Disk identifier: 0x00000000

in meinem Fall ist das /dev/sdb

um das Image nun zu schreiben genügt  dd bs=4096 if=gos-3.1-gadgets-20081205.iso  of=/dev/sdb um das bootbare Image auf den Stick zuspielen. Anschliesend sollte von diesem Stick booten können.

 

Programme ohne Rootrechte starten

In Ubuntu gibt es die möglichkeit bestimmten Usern oder Gruppen das Recht zu geben ohne Eingabe eines Passwortes ein Programm mittels sudo zu sarten, dafür muss nur der entsprechende User und das zu startende Programm in die Datei /etc/sudoers eingetragen werden. gemacht wird dass mittels

sudo visudo

Die Datei /etc/sudoers sollte nie direkt bearbeitet werden sondern NUR über Visudo.

Nun sollte sich ein Editor öffnen in dem schon einige Standardeinträge von Ubuntu drin sind.

z.B %sudo ALL=(ALL) ALL

Erlaubt allen Usern die in der Gruppe sudo sind die verwendung von sudo.
Um ein eigenes Programm hinzuzufugen wird einfach eine neue Regel erstellt.

%users ALL = NOPASSWD: /sbin/shutdown

Erlaubt allen Usern die in der Gruppe users sind das ausführen des Befehls sudo shutdown … ohne dass ein Paswort abgefragt wird. Wichtig ist dass das sudo Kommando trotzdem verwendet werden muss.

user ALL=NOPASSWD: /sbin/shutdown

bewirkt das selbe nur bekommt hier nur der User user das Recht nicht die ganze Gruppe, Gruppen werden immer mit einem %-Zeichen definiert.

 

NVIDIA Treiber installieren

Den aktuellsten Treiber für NVIDIA karten kann bei www.nvidia.de heruntergeladen werden.

Um den Treiber jedoch zu installieren muss erst der X-Server beendet werden. Der einfachste weg ist wenn man einfach den Prozess beendet, dazu wechselt man in die Konsole und gibt den Befehl ps -A ¦ grep gdm ein. Nun wird die Prozessnummer und der Prozess angezeigt, über den Befehl sudo kill {Prozessnummer von gdm} wird der gdm Prozess beendet und man findet sich in der Konsole wieder. Nun nur noch in das Verzeichnes wechseln in der der NVIDIA Treiber abgelegt wurde und über den Befehl sudo ./NVIDIA* die Installation starten. Nachdem die Installation abgeschlossen wurde den Computer neu starten und schon sollte alles funktionieren.

 

Darstellungsprobleme mit Philips LCD Fernseher

Ich hatte unter Ubuntu 9.04 und NVIDIA Grafikkarte Geforce 8600 Probleme mit meinem 42″ LCD Fernseher wenn ich versuchte ihn über HDMI oder DVI zu betreiben. Das Problem äusserte sich darin dass alle paar Sekunden der Fernseher ausschaltete mit dem Hinweis dass kein Videosignal anliegt. Nach langem suchen unt probieren fand ich folgene Lösung im Internet mit der es schlussendlich funktionierte.

Das Problem lag daran dass im File /etc/X11/Xorg.conf folgende einstellungen von Hand eingefügt werden mussten.

Section „Monitor“
Identifier „Monitor0“
VendorName „Unknown“
ModelName „Philips FTV“
HorizSync 15.0 – 70.0
VertRefresh 58.0 – 62.0
Option „ExactModeTimingsDVI“ „TRUE“
# 1920×1080 @ 60 Hz (EDID)
ModeLine „1920×1080“ 148.50 1920 2008 2052 2200 1080 1084 1089 1125 +HSync +VSync
# 1920×1080 @ 24 Hz (EDID)
ModeLine „1920x1080_24“ 74.25 1920 2558 2602 2750 1080 1084 1089 1125 +HSync +VSync
EndSection

Section „Device“
Identifier „Device0“
Driver „nvidia“
VendorName „NVIDIA Corporation“
BoardName „GeForce GTX 260“
EndSection

Section „Screen“
Identifier „Screen0“
Device „Device0“
Monitor „Monitor0“
DefaultDepth 24
Option „UseEDID“ „FALSE“
Option „DPI“ „76 x 76“
Option „TwinView“ „0“
Option „FlatPanelProperties“ „Scaling = Native“
SubSection „Display“
Modes „1920×1080“
Depth 24
EndSubSection
EndSection

Anschliessend funktioniere es wunderbar.

 

Belinea 22 W Artistline Auflösung einstellen

Unter Ubuntu hatte ich das Problem meinen Monitor, Belinea 22 W Artistline, mit der vollen Auflösung zu betreiben (1680×1050). Um das Problem zu lösen musste ich nur die /etc/X11/Xorg.conf anpassen.

Section "Monitor"
        Identifier      "Configured Monitor"
        HorizSync       31-83
        VertRefresh     56-75
EndSection

anschließend einmal neu anmelden und schon konnte ich mit den Nvidia-settings die volle Auflösung einstellen.

Sollte Nvidia-settings eine Fehlermeldung bringen dass Xorg.conf nicht gelesen werden kann, tratt bei mir nach dem Update auf Ubuntu 9.10 auf, kann die Xorg.conf einfach gelöscht werden und mit sudo nvidia-xconfig neu angelegt werden.

Anschliesend werden die anpassungen in der Section „Monitor“ wie oben beschrieben gemacht und nach dem neu anmelden sollte nvidia-settings wieder funktionieren.

 

Upnp Server für Ubuntu

ushare ist ein kleiner einfach zu konfigurierbarer Upnp Server. Um ihn zu installieren muss nur das paket „ushare“ installiert werden, entweder über der Paketmanager oder in der Konsole mittels

sudo apt-get install ushare

nach der installation muss ushare noch konfiguriert werden. Die Konfigurationsdatei heist

/etc/ushare.conf

Hier muss mindestends USHARE_NAME und USHARE_DIR konfiguriert werden, unter dem eingetragenen namen kann der Upnp Server später im Netz gefunden werden, die Lieder, Videos,.. im Verzeihnis USHARE_DIR werden freigegeben.

DE_New white LP – WebTrader
 

Sane für Netzwerkscans einrichten

Da ich einen Canon MP500 habe der einen Drucker und einen Scanner eingebaut hat und der an meinem Server hängt dachte ich mir es wäre ganz nett wenn man nicht nur den Drucker als Netzwerkdrucker verwenden könnte sondern auch den Scanner als Netzwerkscanner.

Voraussetzungen:

Sane und Xinetd muss installiert sein. (sudo apt-get install sane, xinetd)

Sane kann mit   scanimage -L dabei sollte  getestet werden, dabei sollte so eine Ausgabe zurückgegeben werden.

device `pixma:04A9170C_13E007′ is a CANON Canon PIXMA MP500 multi-function peripheral

Serverseitige Konfiguration:

  • im File /etc/services muss folgender Eintrag gemacht werden wenn er nicht schon existiert.

sane-port 6566/tcp sane saned # SANE network scanner daemon

  • im File /etc/initd.conf wird folgender Eintrag gemacht

sane-port  stream  tcp  nowait  saned.saned  /usr/sbin/saned saned

  • Nun muss noch im File /etc/sane.d/saned.conf definiert werden welche Netzwerkadressen auf den scanner zugreifen dürfen.

in meinem Fall 192.168.1.0/24 Gibt das ganze Netzwerk in dem sich meine Rechner befinden frei, muss natürlich für jedes Netzwerk angepasst werden.

  • Zum Schluss muss noch in da File /etc/xinetd.conf folgener Eintrag gemacht werden.

service sane-port
{
disable = no
socket_type = stream
protocol = tcp
wait = no
user = root
group = root
server = /usr/sbin/saned
port = 6566
only_from = localhost 192.168.1.0/24
}

Das Netzwerk muss noch an das jeweilige Netzwerk angepasst werden und ja ich weiss das ganze als Root zu starten ist unschön, aber ich arbeite daran und solange funktioniert das.

Nun muss noch der xinetd Dienst neu getartet werden (/etc/init.d/xinetd restart). Die Serverseitige Kofiguration ist somit abgeschlosen. Vom Client aus sollte mann sich nun per telnet {server IP} 6566 verbinden können, solange kein Connection refused kommt sollte der Sane Server funktionieren.

Clientseitige Konfiguration:

Auf dem Client muss nur in der Datei /etc/sane.d/net.conf die IP Adresse des Servers eingetragen sein auf dem Sane läuft. Mit dem befehl scanimage -L kann geprüft werden ob der Scanner gefunden wird, dabei sollte so eine Ausgabe zurückgegeben werden.device

`net:192.168.1.110:pixma:04A9170C_13E007′ is a CANON Canon PIXMA MP500 multi-function peripheral

Anschliessend kann mit Xsane über dass Netzwerk gescannt werden.

 

NFS Filesystem installieren und konfigurieren

NFS (Network File System) ist ein stabiles von Sun entwickeltes Filesystem dass das übertragen von Files über das Netzwerk erlaubt.

Um einen NFS Server unter Ubuntu einzurichten genügt der Befehl

sudo apt-get install nfs-kernel server

Wird nur der Client benötigt reicht schon

sudo apt-get install nfs-common

Konfiguration Serverseitig

um ein Verzeichnis auf dem Server freizugeben wird es in die Datei /etc/exports eingetragen.

z.B: /home/user/freigabe   192.168.1.0/255.255.255.0(rw,async)

Gibt das Verzeichnis /home/user/freigabe im ganzen Netzwerk mit schreibrechten frei.

Damit die freigabe wirksam wird muss die exports Datei neu eingelesen werden

sudo exportfs -ra

oder der NFS Server neu gestartet werden.

sudo /etc/init.d/nfs-kernel-server restart

Clientseitige Konfiguration

vom Client aus kann die Freigabe nun per

sudo mount ip-adresse:/home/user/freigabe /home/clientuser/Verzeichnis

gemountet werden. Alternativ kann die freigabe auch in die /etc/fstab eingetragen werden, dann wird die Freigabe automatisch bei jedem Neustart gemountet.

ip-adresse:/home/user/freigabe /home/clientuser/Verzeichnis nfs rw 0 0

Weitere Informationen gibt es unter http://wiki.ubuntuusers.de/NFS